Benutzer Diskussion:Lulu

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Ampel-Grün-Projekt

Die Ampel-Grün-Idee überzeugt mich nicht.

Magst Du noch darauf eingehen, was Du an der Ampel-Grün-Idee nicht so gut findest? Lulu
Ja mag ich, aber die Antwort ist nicht so leicht. Deshalb gib mir einen Moment. UW (Diskussion) 07:57, 31. Okt. 2014 (CET)

Melde-App

Was ich aus einer Blindenperspektive im Zusammenhang mit OpenStreetMap für sehr interessant halten würde, ist eine App, die das Melden von Problemen im Fussverkehr an die entsprechenden Behörden erleichtert. (Nicht funktionierende Blindenampeln, gefährliche oder fehlende Baustellenabsperrungen, Stellen an denen es zu gefährlichen Konflikten von Fussgängern und Radfahrern gekommen ist, zugestellte Blindenleitsysteme ...).

Ich könnte mir vorstellen, dass man für ein solches Projekt auch einen Geldgeber findet. UW (Diskussion) 09:08, 30. Okt. 2014 (CET)

Melden von Problemen an die Stadt: Solche Apps gibt es schon. Alles was fehlt, ist die Anforderung: Diese App soll der BITV 1.0 entsprechen. Eine Neuentwicklung für Blinde halte ich nicht für hilfreich. Üblicherweise sind die Webinterface und Email-Meldemöglichkeiten übrigens brauchbar bis gut. Es fragt sich eher, wie ein Blinder vor dem Sturz überhaupt von der ungenügend abgesicherten Baustelle erfahren soll.
Zunächst verzeihe mir bitte, dass ich die beiden Themen hier auseinandergezogen habe. Nun zum Thema: Dass es solche Apps anderswo gibt, war mir nicht bewusst. In Sachsen haben wir lediglich die Dreck-Weg App in Dresden und mit der kann man die Probleme, die blinde Fußgänger besonders angehen, nicht verwenden. Sonst gibt es da in Sachsen soweit ich es sehe nicht. Eine weitere Anforderung neben der BITV wäre also, dass solche Apps für die typischen Probleme insbesonders von blinden und alten Fußgängern offen sind. Dann braucht es eine spezielle App freilich nicht. Eine weitere Anforderung wäre eine Ortung des Standortes, denn das würde es blinden und sehbehinderten Menschen unheimlich erleichtern, den Ort des Problems mitzuteilen. UW (Diskussion) 07:38, 31. Okt. 2014 (CET)
Ja, wahlweise Adresseingabe oder Koordinaten-Erfassung wäre gut. Lulu
Eine weitere Barriere ist mancherorts offenbar, dass die Apps teilweise ein Foto des Übels verlangen. Das ist nachvollziehbar, denn dann müssen die Verantwortlichen nicht hinfahren, um die Beschwerde zu erfassen. Aber für blinde Melder ist es das Aus, wenn es nicht auch ohne Foto geht. Die Idee mit solchen Apps auch Ideen zu melden und nicht nur Beschwerden, finde ich sehr gut. UW (Diskussion) 07:38, 31. Okt. 2014 (CET)
Die Pflicht ein Foto einzuschicken stellt meines Erachtens nur ein geringes Barrierefreiheits-Problem dar. Die App kann ja nicht prüfen, ob das Foto das Problem genau oder überhaupt trifft. Im Text muß man ja eh die Lage erklären, und mit dem Hinweis, daß man Blind ist, wird sicher das Bild eines Blindenhundes oder ein schwarzes Bild oder das Bild irgendeiner Landschaft die Bearbeitung nicht abhalten. Lulu
Was die Baustellen betrifft, gibt es verschiedene Wege. Glücklicherweise fällt der Blinde ja nicht in jede Grube, die ihm angeboten wird. Häufig mekrt er es noch im letzten Moment oder wird von Passanten gerettet, manchmal informieren ihn aufmerksame Sehende. Und dann gibt es auch Familienangehörige, Freunde und Mobitrainer, die solche Probleme erkennen und melden können. Wenn auch nur einige der Stellen beseitigt werden, erhöht sich die Sicherheit. UW (Diskussion) 07:38, 31. Okt. 2014 (CET)
Was benötigt wird ist also PR, die sich an Bauarbeiter, Tiefbauamtsmitarbeiter und Passanten richtet, wo erklärt wird, was Gefahrenstellen sind, und daß man sie vermeiden oder melden muß. Lulu